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Die Wurzeln des Misstrauens

Krieg in der Ukraine – wie konnte es soweit kommen? Was treibt Putin, was „die Russen“? Und was „den Westen“, was die NATO? Ein erstaunlicher Blick 30 Jahre zurück…

Weil die Original-Webseiten teilweise nicht mehr online sind, haben wir die aktuelle Seite gespiegelt – das Original liegt im Moment auf dieser Seite des Deutschlandfunks, der das Feature 2019 auch produziert hat:

https://www.hoerspielundfeature.de/russland-und-die-deutsche-einheit-1990-die-wurzeln-des-100.html

Und hier das Feature – 55 Minuten, die es in sich haben. Nichts zum nebenbei hören, aber es lohnt sich.

Download der Audio – Datei

 

Russland und die Deutsche Einheit 1990

Kaum ein Thema belastet das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen so stark wie die Osterweiterung der NATO. Während der Westen sich keines gebrochenen Versprechens schuldig fühlt, sieht sich Russland belogen und betrogen. Dokumente zeigen: Beide Seiten machen es sich zu einfach.

Gab es 1990 tatsächlich Zusagen des Westens, dass die NATO sich nicht nach Osten ausweiten würde? Gab es Versprechen, dass die Sowjetunion Teil einer europäischen Sicherheitsordnung werden sollte und ihre Sicherheitsinteressen berücksichtigt werden würden? Warum sonst war die Sowjetunion bereit, die Wiedervereinigung Deutschlands zu akzeptieren, dessen Einbindung in die NATO sowie den Rückzug ihrer eigenen 380.000 Soldaten und die Verkleinerung ihres politischen Einflussbereiches?
Bis heute widersprechen sich die Narrative im Westen und in Russland. Was die blinden Flecken und Fehleinschätzungen auf beiden Seiten sind, was tatsächlich gesagt wurde, dazu äußern sich Historiker aus Deutschland, den USA und Russland. Welche Lehren kann man hieraus für die Probleme der Gegenwart ziehen?
Die Wurzeln des Misstrauens
Russland und die Verhandlungen zur Deutschen Einheit 1990
Von Andreas von WestphalenRegie: Fabian von Freier
Es sprachen: Sigrid Burkholder, Martin Bross, Wolf Aniol, Volker Niederfahrenhorst, Vittorio Alfieri, Walter Gontermann, Ralf Drexler, Wolfgang Rüter, Jonas Baeck, Gerd Daaßen und Martin Schaller
Ton und Technik: Gunter Rose und Anton Blank
Redaktion: Wolfgang Schiller
Produktion: Dlf 2019
Andreas von Westphalen, Journalist, Hörspiel- und Theaterregisseur, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, Neuere Germanistik und Philosophie in Bonn, Oxford und Fribourg. Gemeinsam mit Jochen Langner realisierte er das russisch-deutsche Dialogprojekt zum Zweiten Weltkrieg „Horchposten 1941“ (DLF, Radio Echo Moskau, WDR).

Deutsche Wohnen Enteignen – Erfolg und Auftrag

Herzliche Einladung zur Veranstaltung am 18. November, 19 Uhr im Kukoon, Buntentorsteinweg 29, Straßenbahnhaltestelle „Rotes Kreuz Krankenhaus“

Deutsche Wohnen Enteignen – Erfolg und Auftrag

Mieten steigen, Immobilienbesitzer zocken ab, Wohnen wird zum Luxus und für Viele nicht mehr bezahlbar. Die Berliner Iniaitive „Deutsche Wohnen enteignen“ ist vorangegangen und hat den ersten Volksentscheid zum Thema in Berlin durchgesetzt und – für viele überraschend – im September gewonnen. Der neu gewählte Berliner Senat muss handeln, die SPD ist allerdings gegen die Enteigung von privaten profitorientierten Immobiliengesellschaften, die mehr als 3.00Wohnungen in Berlin besitzen, wie es „das Volk“ entschieden hat.. Ein(e) Sprecher*in der Berliner Mietiniative „Deutsche Wohnen enteignen“ berichtet über den Stand der Auseinandersetzung und  über die Ausstrahlung der Initiative über Berlin hinaus – auch auf Bremen? Und wir wollen darüber reden, ob die Anwendung von § 15 des Grundgesetzes, nach der Vergesellschaftung möglich ist,  eine Perspektive zur Sicherung von weiteren Gemeingütern ist.

Ein(e) Sprecher*in der Berliner Mietiniative „Deutsche Wohnen enteignen“ berichtet über den Stand nach dem Erfolg des Volksentscheids im September

Einlass ab 18:30 Uhr
Wir freuen uns über Weiterleitung der Ankündigung und auf euer kommen!

Achim und Sonja (Attac Bremen)

Link zur Webseite der Initiative „Deutsche Wohnen enteignen“