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War and Justice – Dokumentation über den Internationalen Strafgerichtshof

Sonntag, 7. April, 16:00

„Das größte Kriegsverbrechen von allen ist der Krieg selbst.“

(Ben­ja­min Ferencz)

Gewid­met Ben Feren­cz, dem jüngs­ten Chef­an­klä­ger bei den Nürn­ber­ger Pro­zes­sen, der sein Leben lang dafür kämpf­te, Krieg durch Gerech­tig­keit zu ersetzen.

 

Gäs­te:
Wir freu­en uns beson­ders, die Anwäl­te Bern­hard Docke (unse­ren Kino-Fans spä­tes­tens seit dem Film “Rabi­ye Kur­naz vs G.W. Bush” ein Begriff) und Ger­hard Baisch als Gäs­te begrü­ßen zu kön­nen – bei­de wer­den anschlies­send an den Film für Nach­fra­gen zur Ver­fü­gung stehen.

Zum Film:

Am 24. Febru­ar 2022 über­fällt Russ­land die Ukrai­ne, kur­ze Zeit spä­ter erlässt der Inter­na­tio­na­le Straf­ge­richts­hofs (ICC) einen Haft­be­fehl gegen den rus­si­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Putin wegen der Ver­schlep­pung von Kin­dern aus der Ukrai­ne und damit ein­her­ge­hen­den mut­maß­li­chen Kriegsverbrechen.

18 Mona­te spä­ter, am 07. Okto­ber 2023 ver­übt die Hamas ein grau­sa­mes Mas­sa­ker an Israe­li­schen Zivilisten.

Isra­el ant­wor­tet mit der größ­ten Offen­si­ve auf Gaza, die es je gege­ben hat. Der Krieg droht zu eskalieren.

ICC-Chef­an­klä­ger Karim Khan reist in den Nahen Osten und kün­digt an, jede Art von Kriegs­ver­bre­chen zu ver­fol­gen, auf bei­den Seiten.

Der Doku­men­tar­film WAR AND JUSTICE erzählt die 25-jäh­ri­ge Geschich­te des Inter­na­tio­na­len Straf­ge­richts­hofs (ICC) in sei­ner Mis­si­on, die schwers­ten Ver­bre­chen an der Mensch­heit zu been­den. Doch kön­nen Kriegs­ver­bre­chen im Krieg über­haupt ver­hin­dert wer­den, oder hat Ben Feren­cz, ehe­ma­li­ger Anklä­ger der Nürn­ber­ger Pro­zes­se recht, wenn er sagt, dass das größ­te Ver­bre­chen der Krieg selbst ist?

Im Mit­tel­punkt des Films ste­hen Ben­ja­min Feren­cz, der Argen­ti­ni­er Luis Moreno-Ocam­po, der 2003 zum ers­ten Chef­an­klä­ger ernannt wur­de und Karim Khan, der aktu­el­le Chef­an­klä­ger des ICC. Die Regis­seu­re Mar­cus Vet­ter und Miche­le Gen­ti­le fol­gen Luis Moreno Ocam­po um die Welt, wäh­rend er die Unter­stüt­zung der Oscar-Preis­trä­ge­rin Ange­li­na Jolie gewinnt und gemein­sam mit Feren­cz und Khan gegen Krie­ge im Kon­go, in Liby­en, Paläs­ti­na und der Ukrai­ne kämpft.

Im Lau­fe des Films bekommt ein kom­ple­xes juris­ti­sches Ver­fah­ren ein Gesicht und der Zuschau­er ver­steht, war­um Angriffs­krie­ge, die Mut­ter aller Ver­bre­chen, kaum vor Gericht gebracht wer­den kön­nen, wenn die größ­ten Welt­mäch­te – Chi­na, Russ­land, Indi­en und die USA – immer noch nicht bereit sind, den ICC als glo­ba­len Gerichts­hof anzuerkennen.

Im April 2023 stirbt Feren­cz im Alter von 103 Jah­ren, doch Ocam­po und Khan kämp­fen ihm zu Ehren wei­ter, ent­schlos­se­ner denn je, allen Angriffs­krie­gen ein Ende zu set­zen. Denn Krie­ge zie­hen Rache nach sich, Gerech­tig­keit nicht.

Cre­dits:
Pro­duk­ti­ons­jahr 2023, 96 Minuten
Regie und Pro­duk­ti­on: Mar­cus Vetter

Link zur Web­site des Films: https://marcus-vetter.com/war-and-justice.de

Trai­ler:

 

Details

Datum:
Sonntag, 7. April
Zeit:
16:00

Veranstalter

Kino in der Neustadt
E-Mail
kontakt@kino-in-der-neustadt.de

Veranstaltungsort

Theatersaal des Gemeindezentrum Zion

Kornstraße 31,
28201 Bremen
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Telefon
0421 597 695 21