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Wag the Dog


Wer kennt das nicht:
Der Wahlkampf steht vor der Tür, die Beliebtheitszahlen sind im Keller, die Opposition ist im Aufwind – es muss etwas geschehen!
Politikberater Ihres Vertrauens empfehlen:
Ein Krieg muss her, der alle zusammenschweißt, der lästige Frager verstummen lässt, der jede Staatsverschuldung zur patriotischen Tat aufwertet!
Diese weit hergeholte Fantasie setzten schon 1997 Dustin Hoffman und Robert De Niro in der Polit-Satire „Wag the Dog“ um.
Ein Präsidenten, dem sexuelle Übergriffe vorgeworfen werden, soll durch gezielte Medienmanipulation und die Inszenierung eines fingierten Krieges gerettet werden.
Conrad Brean und der Hollywood-Produzent Stanley Motss orchestrieren ein großes Medienspektakel – von erfundenen Kriegshelden bis zu manipulierten Nachrichten – und machen damit deutlich, wie leicht sich Wirklichkeit medial konstruieren lässt.
Der Film zeigt eine Welt, in der Schein das Sein übertrifft; Levinson nutzt Satire und Ironie, um das Verschwimmen der Grenzen zwischen Fiktion und Realität zu betonen.
Die Chemie zwischen den Hauptdarstellern verstärkt die Wirkung der Erzählung: De Niro und Hoffman fesseln als Duo, ergänzt durch Anne Heche in der Rolle der beratenden Strategin. Wag the Dog ist nicht nur Unterhaltung, sondern eine scharfsinnige, karikierende Kritik an der Macht der Medien und daran, wie politische Narrative bewusst gestaltet werden, um die öffentliche Meinung zu steuern.
Die Darstellung macht deutlich, wie realitätsfern und manipulativ politische Kampagnen werden können, wenn Erfolg um jeden Preis gesichert werden soll.
Der Film wird in Deutsch gezeigt.
Credits:
Produktionsland USA
Erscheinungsjahr 1997
Länge 97 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Regie Barry Levinson
Drehbuch Larry Beinhart,
Musik Mark Knopfler
Kamera Robert Richardson
Schnitt Stu Linder
Besetzung
Dustin Hoffman: Stanley Motss
Robert De Niro: Conrad Brean
James Belushi: als er selbst

