- Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.
Leningrad -
Stimmen einer belagerten Stadt


»Jeder Krieg ist für die Opfer das Schrecklichste, was ihnen passieren kann.«
Um an diese – bei dem augenblicklichen Streben nach „Kriegstüchtigkeit“ – oft übergangene Wahrheit zu erinnern, zeigen wir den Antikriegsfilm »Leningrad – Stimmen einer belagerten Stadt« gemeinsam mit dem „Deutsch-Russische-Friedenstage e. V.“
Am 27. Januar 1944 konnte die sowjetische Rote Armee endgültig die Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht durchbrechen. Begonnen hatte die Blockade am 8. September 1941 mit dem Überfall auf die Sowjetunion.
Das erklärte Ziel: Die Stadt durch Hunger, Kälte und Bomben in die Knie zwingen. Mehr als eine Million Bewohnerinnen und Bewohner sowie sowjetische Soldaten haben dieses barbarische Martyrium mit ihrem Leben bezahlt.
Der Dokumentarfilm greift Berichte sowie Tagebuchaufzeichnungen und Notizen, insbesondere von Leningrader Frauen, auf. Illustriert wird das Thema durch Filmmaterial, das aus sowjetischen Filmarchiven stammt.
Credits:
Ein Film von Artem Demenok
NDR/Arte/rbb/ 2024, 90 Minuten

