Der Weg zur Klimahölle ist mit Freihandelsabkommen gepflastert

Der Weg zur Hölle ist mit Freihandelsabkommen gepflastert

Montag, 14.10.2019 – 19 Uhr Falstaff Theater am Leibnitzplatz

„Wir müssen in der Klimapolitik Vorreiter sein, weil das unserer Wettbewerbsfähigkeit
dient“, so die einen.

Am deutschen Technikwesen soll die Welt genesen. „Wir dürfen nicht Vorreiter sein, weil es uns die Wettbewerbsfähigkeit kostet und wir bei ca. 2% CO2-Beitrag sowieso irrelevant sind.“ So die Anderen.

Die Erderwärmung erfordert einen radikalen Rückgang fossiler Brennstoffe, weil bisher jedes Wachstum davon mehr verbraucht. Die Handelspolitik zielt dem entgegengesetzt auf wachsenden Handel und Produktion ab. Der Wettbewerb, „in dem wir bestehen müssen“ legt der Klimapolitik Fesseln an. Und wenn ein globales Geschäft winkt und das Abbrennen von Urwäldern gewinnträchtig sein könnte, dann werden alle Fesseln abgeworfen, wie in Brasilien, und die Klimapolitiker werden blass.

Die Veranstaltung wird sich mit der Frage beschäftigen, wie die Freihandelsabkommen den Globus zum Spielfeld für die sehr großen Unternehmen machen, wie das eine wirksame Klimapolitik einschränkt und was dagegen zu unternehmen ist.